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Kontext

Kontext

(65)
Autor: Schweizer Radio DRS
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Beschreibung:

«Kontext» vertieft aktuelle Gesellschaftsthemen: Menschen und ihre Beziehungen, Glauben und Ethik, Bildung und Psychologie, Umwelt, Technik, Medizin und Naturwissenschaften. «Kontext» beschäftigt sich kritisch mit dem politischen, wirtschaftlichen Geschehen und den gesellschaftlichen Trends in der Schweiz, mit Lebenswelten und Lebensweisen innerhalb und ausserhalb Europas.                                

(65) Episoden


[1 ] Debatte: Können Amokläufe verhindert werden?

Veröffentlichung:
01.10.2010
Größe:
13.19 MB
Format:
audio/mpeg
Länge:
00:28:48

Columbine High School, Erfurt, Kauhajoki, Winnenden - die Orte kamen als Schauplätze von Amokläufen an Schulen in die Schlagzeilen. Die Vorfälle zeigen auch: Amokläufe fallen nicht vom Himmel. Aber könnten solche Schreckenstaten überhaupt verhindert werden? Zwei Experten diskutieren am runden Tisch.  Dass Täter oft aus der Mitte unserer Gesellschaft stammen, das zeigen die dramatischen Vorfälle in Lörrach vor knapp zwei Wochen. Es sind auf lange Hand geplante Taten. Es gibt Vorzeichen und Warnsignale. Hinterher weiss man immer mehr - und vorher? Gibt es überhaupt Präventionsmöglichkeiten? Und welche Möglichkeit hat die Schule? Darüber debattieren in «Kontext» eine Bildungspolitikerin und ein Krisen- und Notfallexperte.


[2 ] Versuch und Irrtum bringt die Technik voran

Veröffentlichung:
29.09.2010
Größe:
13.30 MB
Format:
audio/mpeg
Länge:
00:29:02

Der Mensch ist ein Tüftler. Das gilt auch für moderne technische Errungenschaften - vom Reaktor bis zur Internetkommunikation und der Erdölbohrtechnik. Der Ernstfall offenbart zuvor übersehene oder unterschätzte Schwachstellen. Seit es ihn gibt, werkelt der Mensch an Konstruktionen, die ihm das Leben erleichtern sollen. Der Faustkeil, der Pflug, der Hochofen und die Dampfmaschine, alle diese Werkzeuge wurden einst nach der Versuch-und-Irrtum-Methode entwickelt und schrittweise verbessert. Denn erst die Praxis zeigt, ob taugt, was in Gedanken entstanden ist. Kontext untersucht die Frage, was Techniker aus Fehlern lernen können und warum sie es trotzdem nicht immer tun.BuchtippsDavid Gugerli: Die Welt als Datenbank. Suhrkamp Edition Unseld, 2009Henry Petroski: The Essential Engineer. Why Science Alone Will Not Solve Our Global Problems. Knopf, 2010Henry Petroski: Success through Failure. The Paradox of Design. Princeton University Press, 2006François Walter: Katastrophen. Eine Kulturgeschichte vom 16. bis ins 21. Jahrhundert. Reclam.


[3 ] Bekämpfung der Armut, eine Mission impossible?

Veröffentlichung:
28.09.2010
Größe:
12.38 MB
Format:
audio/mpeg
Länge:
00:27:02

Die Uno hat mit den so genannten Milleniumszielen das Ziel gesetzt, die Zahl der absolut Armen auf der Welt bis ins Jahr 2015 mindestens zu halbieren. Wenige Jahre vor diesem Datum ist dieses Ziel nur noch mit fast irreal erscheinenden Massnahmen zu erreichen. Eine Mission impossible also - Botschafter Martin Dahinden, Direktor der DEZA, antwortet auf die Fragen von Christoph Keller, live aus dem «unternehmen mitte» in Basel.


[4 ] Drohendes Chaos unter der Erde

Veröffentlichung:
27.09.2010
Größe:
11.86 MB
Format:
audio/mpeg
Länge:
00:25:55

Der Boden in der Schweiz wird immer knapper, weshalb immer mehr Projekte unter den Boden verlegen werden: Parkhäuser, Tunnels, Leitungen, Strassenbahnen und Tiefenbohrungen - es droht das Chaos im Untergrund. Selten, aber doch zunehmend, kommen sich solche unterirdische Projekte in die Quere - und das kostet. Fachleute warnen, doch niemand wagt es, Regelungen in Angriff zu nehmen. Da drängt sich die Frage auf: Wem gehört der Untergrund?


[5 ] Warum sind Opfer so ungeliebt?

Veröffentlichung:
24.09.2010
Größe:
13.07 MB
Format:
audio/mpeg
Länge:
00:28:33

Bei Verbrechen ist die Gesellschaft hauptsächlich daran interessiert, die Täter zu bestrafen. Die Opfer treten dabei rasch in den Hintergrund. Warum will niemand ihre Geschichte hören? Eine Debatte mit drei Gästen und drei Perspektiven. Immer wieder zeigt sich: Opfer werden nicht gern angehört, sie sind geradezu ungeliebt. Durch die Täterorientiertheit hat das Opfer oft wenig Chancen, sich mit der Tat auseinanderzusetzen. Obwohl Fachleute wissen, dass gerade dies wichtig wäre. Warum ist es in unserer Gesellschaft einfacher, zu bestrafen als sich um Opfer zu kümmern? Diese Frage debattieren live aus dem Radio-Kulturcafé Sabine Gless, Strafrechtlerin an der Universität Basel, der Zürcher Psychiater Frank Urbaniok und Reinhold Bernhardt, Professor für Systematische Theologie an der Uni Basel.


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Autor: Schweizer Radio DRS
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